„Dreamteam“ geht in den Ruhestand

Versetzung der Fachoberlehrerin Frau Dorothea Kappler und der Betreuenden Kraft Frau Lore Bader.

Frau Dorothea Kappler wurde zum Ende des Schuljahres 2020/21 in den Ruhestand verabschiedet, nachdem Sie fast 45 Jahre im öffentlichen Dienst gearbeitet hat. Die Übergabe der Entlassurkunde des Ministerpräsidenten des Landes Baden- Württemberg fand im Rahmen der Abschlussfeier am vergangenen Mittwoch durch den Leiter des SBBZ, Herrn Sonderschulrektor Billmaier, statt. Eingebunden wurde diese feierliche Übergabe durch eine in diesem Schuljahr zum ersten Mal durchgeführten Feier der gesamten Schule unter Beachtung der geltenden Hygienevorgaben. Es wurde unter Einbezug verschiedener Klassen und des Kollegiums ein fröhliches Sammelwerk künstlerisch kreativer Aktivitäten geboten.

Frau Kappler war nach ihrer Schulzeit in Besenfeld und Freudenstadt zur Kindergärtnerin am Oberlinhaus, einer Fachschule für Sozialpädagogik, ausgebildet worden und bekam in Ihrem Annerkennungsjahr am KbZO Weingarten den ersten Kontakt zu Kindern mit Körperbehinderungen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung 1979 wechselte Frau Kappler dann an den Sprachheilkindergarten in Calw- Stammheim. Durch den Umzug in den Kreis Freudenstadt bedingt bewarb sie sich 1983 um die Leitungsfunktion des neu aufzubauenden Schulkindergartens an der damaligen Wilhelm-Hofmann-Schule Dornstetten und trat diese Stelle dann im September 1983 an.

Bis zu ihrer Weiterqualifikation zur Fachlehrerin für Schulen für Geistigbehinderte am Fachseminar Reutlingen von 1986 bis 1988 war sie maßgeblich an der konzeptionellen und räumlichen Ausstattung des Schulkindergartens beteiligt und konnte dieser Einrichtung ihren Stempel aufdrücken. Danach trat Frau Kappler als Fachlehrerin zum 01.03.1988 ihren Dienst in der damaligen Wilhelm-Hofmann-Schule für Geistigbehinderte in Dornstetten an. Seit dieser Zeit arbeitet sie an der Schule und hat die gesamte Entwicklung im schulischen Bereich direkt miterlebt. Sie gestaltete den Aufbau des Schulkindergartens nach dem Umzug in die neue Wilhelm-Hofmann-Schule Dornstetten 1984 und nach ihrer Ausbildung zur Fachlehrerin dann an der Schule die gesamte Zeit der Schulentwicklung am jetzigen Standort, die Umbenennung in Eichenäcker-Schule 2011 und die konzeptionelle Ausrichtung in ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) aktiv mit. Sie gilt somit als Zeitzeuge der Entwicklung in der Sonderpädagogik im Allgemeinen und die Umsetzung dieser an der Wilhelm-Hofmann-Schule und seit 2011 der Eichenäcker-Schule Dornstetten im Besonderen.

Schwerpunkt Ihrer schulischen Arbeit war und ist immer noch die gesamte Bandbreite der Förderung in Schulkindergarten, Frühberatungsstelle, der Grundstufe, der Klassenstufen 1-4 und seit den letzten Jahren auch der Hauptstufe, den Klassenstufen 5-9, mit all der Bandbreite an Vermittlungsaufgaben von Basiskompetenzen, die dann eine erfolgreiche Schulzeit zur Folge haben.

Gleichzeitig war Frau Kappler von Anfang an in verschiedenen Steuergruppen der Schulentwicklung und schulischen Gremien aktiv und eigenverantwortlich beteiligt und somit Motor einer aktiv sich entwickelnden Schule.

Die gleichzeitig mit in den Ruhestand gehende Betreuungskraft Frau Lore Bader war ebenfalls schon seit 1991 an der Schule tätig und die überwiegende Zeit zusammen mit Frau Kappler in einer Klasse tätig. Ihre Entlassurkunde wird zu einem späteren Zeitpunkt vom Landrat des Landkreises Freudenstadt, Herr Dr. Rückert, übergeben, da diese Beschäftigungsgruppe vom Schulträger angestellt ist.